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Das mir mein Pferd das Liebste sei
sagst du, oh Mensch, sei sünde
das Pferd steht mir im Sturme bei,
der Mensch nicht mal im Winde.

Gebet eines Pferdes:
Glaube nicht, ich bin Deine Eroberung, ich bin Dein Gefährte.
Sprich zu mir, ich kann Dich verstehen,
Führe mich, ich weiß zu gehorchen,
Vertraue mir, ich werde Dein Vertrauen nie mißbrauchen.
Gib mir Lasten zu tragen, ich bin stark,
Vertrau mir Deine Kinder an, ich bin sanft.
Mach mich nicht zu Deinem Sklaven, sondern zu Deinem Freund,
Du wirst keinen besseren haben.

Wo wäre der Mensch denn geblieben,

hätte er nicht zum Freunde das Pferd?

Es hilft dir schon tausende Jahre,

kennst du überhaupt seinen Wert?

Es trug dich geduldig durch Berge,

zog den Wagen und pflügte das Tal.

Im Krieg half es mutig dir siegen,

wie oft litt es Schmerzen und Qual!

Doch wehe, wenn es krank geworden,

weil der Mensch oft die Grenzen nicht kennt,

dann wird es verkauft und verlassen,

das Pferd das er Freund so oft nennt!

Dann steht es Zusammengetrieben,

verlassen in Markthalle 8,

sucht vergebens ein neues Zuhause

und wird dann zur Schlachtbank gebracht.

Mit Angst in den so treuen Augen,

beim letzten Weg voller Qual,

blickt suchend nach dir in die Runde

und wiehert dir ein letztes Mal

Der Hengst ist, wie man sehen kann,

ganz zweifellos der Pferdemann.

Die Stute ist nach Körperbau

und weil was fehlt, die Pferdefrau.

Der Wallach kommt als Hengst zur Welt.

Der Mensch hat aber festgestellt,

dass Hengste williger parieren,

wenn sie die Männlichkeit verlieren,

und auch in punkto Weibersachen

nicht immer wieder Wirbel machen.

Nimmt man an spezieller Stelle

dem Hengst die Lust- und Freudenquelle,

so sind ihm Stuten völlig Wurst,

weshalb er, mangels Liebeslust,

im Unterschied zum Menschenmann,

ohne Sünde leben kann!

Tiere, so wunderschön wie diese,

 findet man auf so mancher Wiese.

Zierlich und doch voller Energie

verlieren sie die Wildheit nie.

Weiche Nüstern, warmes Fell,

ihre Augen leuchten schwarz und hell.

Wenn du es nie mit Schlägen strafst,

und es immer bei dir hast,

in deinem Herzen wohlbewacht,

es dir sein Leben lang Freude macht.

Wenn du es auch niemals vergisst,

weist du, das es Pferdeliebe ist

Nur echte Reiter....

  • glauben an das Elfte Gebot: Mit dem inneren Bein an den äußeren Zügel.
  • wissen, daß alle Medikament zur äußerlichen Anwendung entweder unabwaschbar blau oder neongelb sind.
  • wissen, warum bei einem Thermometer immer ein Meter Bindfaden ans Ende gehört.
  • haben Zutrittsverbot zu Automatenwäschereien
  • können ihre Stimme schlagartig um fünf Oktaven senken um ein scharrendes Pferd anzubrüllen.
  • haben ihre eigene Sprache ("Wenn er mit der Schulter aisfällt, mußt Du die Hand eindrehen und dagegensitzen, falls er sich hinter dem Zügel verkriecht").
  • geben eher eine Beziehung auf als ihr Hobby.
  • versichern ihr Pferd umfassender als ihr Auto.
  • können Die 20 Bezeichnungen und Ursachen für diese Beule auf Deinem Pferd nennen.
  • wissen mehr über die Ernährung ihres Pferdes als über ihre eigene.
  • haben Flecken aus Klauenöl in der Wohnung, auf dem Teppich, neben dem Fernseher.
  • haben einen Wortschatz, der einem Matrosen die Schamröte ins Gesicht treibt.
  • haben weniger anzuziehen als ihr Pferd.
  • leisten sich ein Hobby, das mehr Arbeit macht als ihr Beruf.
  • wissen, daß Stall ausmisten das beste Antidepressivum ist.

Wer einen Tag lang glücklich sein will,
der betrinke sich.
Wer eine Woche lang glücklich sein will,
der schlachte ein Schwein und esse es auf.
Wer einen Monat lang glücklich sein will,
der heirate.
Wer sein Leben lang glücklich sein will,
der werde Reiter !!!

Ein Springpferd, das der Hafer sticht,

hört nicht, daß da sein Reiter spricht,

es möge Sanftmut üben.

Nun ist der Reiter drüben.

 

Das Pferd jedoch ist´s nicht,

Der Reiter
Der Mensch erklimmt mit viel Entzücken als Sportsmann hohe Pferderücken.
Hier oben , sagt er, sei das Glück. Der Mensch , der schreckt vor nichts zurück.
Er sitzt im Sattel , strahlt und reitet so lang das Pferd gemessen schreitet.
Er sitzt im Sattel wie gehabt , so lang das Pferd gemessen trabt.
Kühn stößt er vor ins Ungewisse und streift den Stachel der Hornisse. Die sticht den Gaul , höchst ungalant , empfindlich in die Hinterhand.
Der Gaul heult auf , geplagt vom Schmerze und macht zunächst mal eine Kerze.
Dann macht er , was er gar nicht darf, zu wilder Flucht die Socken scharf.
Man sieht den Reiter arg bedrängt und auch wie er am Pferde hängt.
" So nimm denn , Schicksal , Deinen lauf " denkt sich der Mensch " ICH bleibe drauf!".
Hier irrt der Mensch , schon fällt er runter, horcht kurz am Rasen und wird munter.
Erhebt sich und behauptet stur :

DER MENSCH HERRSCHT ÜBER DIE NATUR!