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Ich glaube, diesem Mann hab ich meine Liebe zur Natur zu verdanken. Meinem Opa. Er war Bauer mit Vieh und Landwirtschaft. Eigentlich machte er das neben seiner Hauptarbeit, denn beruflich war er Grubenarbeiter. Doch als ich auf die Welt kam, war er schon in Rente und er widmete sich nur noch der Landwirtschaft. Zumindest erinnere ich mich nur noch daran. Ich glaub dieses Bild entstand 1967 - er erzählte mir immer ganz tolle Geschichten. Später, als ich zur Schule ging, waren die Herbstferien zur Feldarbeit gedacht. Auch für mich. Kartoffeln und Zuckerrüben für die Schweine. Das war immer ein Erlebnis. Abends saßen wir nach getaner Arbeit immer noch ums Feuer und machten "Glusegrumpern" - ich weiß garnicht, wie die auf Hochdeutsch heißen?? Kartoffeln in Alufolie auf einem Spieß ins offene Feuer gehalten - köstlich!!! Wenn Schlachttag war, waren wir Kinder in unserem Element. Soll ich das jetzt hier aufschreiben? Nein - nur so viel. Es war für uns normal, daß wir beim Schweineschlachten dabei waren und auch halfen. Ich habe auch heute noch diesem herrlichen Duft in der Nase, wenn die Schweine ihr Futter bekamen. Mit den Kartoffelschalen und Apfelstücken - und diesen Stallduft vergesse ich nie.

Hier gab es also Schweine, Katzen und das Landleben pur. Es waren immer Tiere im Haus und meinen ersten Hund bekam ich dann mit ca. 7 Jahren. Einen kleinen schwarzen Pudel namens Tapsi. Doch den hatten wir nicht lange. Der Nachfolger war eigentlich kein Hund sondern eine Zumutung.....ein Rehpinscher.....Mucki war sein Name.....Rotzfrech, Bissig und absolut nicht stubenrein. Wurd er auch nie. Irgendwann war er einfach weg. mein Vater hatte ihn verschenkt, mit Körbchen, Leine und allem drum und dran. Ich hab wochenlang kein Wort mehr mit Ihm geredet. Aber Mucki ging es gut und er wurde auch steinalt. Dann bekamen wir eine Katze geschenkt. Eine reinrassige Thaikatze (damals noch Siam), die Susi. Sie war mein Ein und Alles und begleitete mich mein halbes Leben. Im Alter von 21 Jahren schaffte es ihr Herz nicht mehr und ich musste sie noch in der Nacht einschläfern lassen. Für mich stand aber fest - ohne Tiere geht es nicht. Also ohne Katze - das ich jemals ein Pferd haben würde, daran hätte ich nie gedacht und Hundebesitzer? Zu dem kam ich genauso wie zum Pferd - reines Schicksal.

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