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Sansibar "von den Summercats"
Mein Name ist Sansibar und ich bin ein stolzer Siam-Kater. Eigentlich eine Mischung aus Thai und Siam, aber das bleibt sich ja FAST gleich. Ich bin am 23.12.1999 geboren und eigentlich das Sorgenkind in der Familie. Das fing schon bei meiner Ankunft an. Da ich eine Woche älter bin als Mitsou und auch schon die 1000 g erreicht hatte, holte mein Frauchen mich alleine zu sich. Dort waren schon 2 Katzen, die Funny und der Kasimir, ein Geschwisterpäarchen aus dem Tierheim. Wegen der Infektionsgefahr hielt mein Frauchen mich dann von den Beiden getrennt in einem separaten Raum. Da war mein Futter, ein Kratzbaum, meine Toilette, es gab auch ein Fenster, wo ich in den Garten schauen konnte - aber ich war allein. Mein Frauchen hatte sich extra Urlaub genommen, um sich um mich zu kümmern, kam auch alle halbe Stunde rein und spielte und schmuste mit mir - aber ich war allein. Das ertrug ich nicht und fing an zu schreien. ich hörte nich mehr auf damit. 2 Tage und 2 Nächte ohne Pause - und ich wurde immer lauter. Am 3. Tag rief mein Frauchen dann bei der Züchterin an, weil sie es nicht mehr aushielt - ich tat ihr auch leid und sie holte Mitsou mit vollem Risiko zu sich. Die Kleine wog erst 850 g und die Elke (Züchterin) gab sie nur mit unter der Vorraussetzung, daß sie regelmäßig gewogen wird, nach Anweisung gefüttert wird und sie regelmäßig über den Gewichts- und Allgemeinzustand per Telefon unterrichtet wird. Das tat mein Frauchen dann auch und ich war total happy. Ich wiech Mitsou nicht mehr von der Seite.
Doch das Sorgenkind bin ich geblieben. Ich steh ständig unter Stress - bekomm bei jedem fremden oder zu lauten Geräusch Panik, lasse mich nicht angreifen und das über Jahre. Ich hab gehört, daß 2 meiner Geschwister zu der Züchterin zurück gingen, weil die Leute nicht mit ihnen zurecht kamen. Da hab ich ja noch Glück gehabt, daß mein Frauchen ein Geduldslamm ist.
Heute geh ich Ihr mittlerweile auf den Senkel, weil ich nicht so recht weiß, was ich will. Einerseits tut es saugudd, wenn sie mich streichelt und das will ich ja dann auch. Ich reib dann mein Köpfchen und fordere auch laut schreiend meine Streicheleinheiten. Manchmal bin ich auch ganz mutig und spring auf ihren Schoss. Eigentlich gefällt es mir da ja auch. Aber wehe, sie kommt mir mit beiden Händen zu Nahe - dann nehm ich sofort reißaus und lauf dann wie von Sinnen weg.
Aber um so lieber hat sie mich:-)
Mit dem Ekundayo, da hatte ich am Anfang riesige Probleme. Mein Frauchen hat ein Kindersicherheitsgitter gekauft, damit ich und auch die anderen dahinter Sicherheit finden, wenn der HUND kommt. Das erste Jahr verbrachte ich jeden Abend wenn der Kerl da war, nur dahinter. Bis ich da mal raustraute, das hat gedauert. Heute näsel ich ab und zu sogar mit ihm und hab mittlerweile kapiert, das er mir und keinem von uns was macht. Er ist halt nur so schrecklich groß.
Der Kasimir ist mein bester Kumpel. Mit dem häng ich immer rum. Wir spielen miteinander, kämpfen, toben, schmusen und schlafen eng aneinander. Wo Kasimir ist, da bin ich nicht weit. Das ist mein Liebling. Wogegen ich mich mit seiner Schwester, der Funny garnicht verstehe. Aber wir gehen uns aus dem Weg. Platz genug haben wir ja. Ich sitz meistens oben auf dem Schrank und beobachte alles in Ruhe. Wenn der Wintergarten auf ist und die Sonne scheint, dann lieb ich es, mich dort zu rollen....dann vergeß ich alles um mich herum und fühl mich pudelwohl.
Bilder gibt es von mir nicht sehr viele, da ich sehr Kamerascheu bin und man mich selten vor die Linse kriegt. Aber die Bilder, die es von mir gibt, sind wunderschön, denn ich bin schon ein SCHÖNER:-)
EKUNDAYO
